Der Gesundheitscheck vor dem Training: Warum dieser wirklich sinnvoll ist!

Du erfährst im nachfolgenden Artikel nicht nur, welche Vorteile du dir durch einen Gesundheitscheck verschaffst, sondern lernst auch den Ablauf meines Check-Ups kennen.

Sport ist Mord. Oder doch nicht?

Irgendwo und in irgendeiner Form hat sicherlich jeder von uns diesen Spruch „Sport ist Mord.“ schon einmal gehört – entweder von einem bekennenden Sportmuffel oder von einer jüngst verletzten Person. Diese Verallgemeinerung ist natürlich schlichtweg falsch und wird meist einfach nur als faule Ausrede benutzt, da man nicht bereit ist, den wirklichen Ursachen der Schmerzen auf den Grund zu gehen. Wenn man den Satz jedoch ein wenig umformuliert zu: „Falsche oder zu einseitige Bewegungsmuster können auf Dauer mehr Schaden als Nutzen anrichten“, dann würde ich der Formulierung zustimmen. Denn viele Menschen trainieren mit meist falschen Bewegungsmustern ziellos und ineffektiv ins Blaue hinein, mit dem Irrglauben, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Leider setzen sie dabei ihren Körper Belastungen aus, die er gar nicht in der Lage ist, aufzufangen. Dies führt auf Dauer zu Überlastungen und Kompensationshaltungen, was langfristig wiederum zu Schmerzen und Verletzungen führen kann. Dem können und sollten wir in jedem Fall entgegen wirken!

 

So beugt man Fehlbelastungen vor und erreicht langfristig seine Ziele:

Eine viel sinnvollere und effektivere Herangehensweise wäre es doch, zunächst in einem Check-up festzustellen, an welchen Stellen es an Beweglichkeit und/oder Stabilität fehlt und welche Bewegungsabläufe korrigiert werden sollten, um somit ein stabiles und belastbares Fundament aufzubauen, sodass es erst gar nicht zu Verletzungen kommt.

Du kannst es dir quasi wie einen Hausbau vorstellen: Es würde auch niemand auf die Idee kommen, einfach so, ohne einen durchdachten Bauplan oder gar mit dem 1. Stockwerk anzufangen zu bauen, ohne vorher ein solides Fundament aufzubauen.
Doch mit unserem Körper gehen wir in dieser Hinsicht oftmals nicht sonderlich gut um. Zu sehr wollen wir schnelle Ergebnisse sehen und verlieren uns dann in einem Trainingsplan, welcher zwar eventuell aus verschiedenen Workouts besteht, wovon jedoch weder die Qualität der Durchführung gewährleistet werden kann, noch den positiven Effekt für unseren individuellen Körper. 

Aus diesem Grund führe ich immer zu allererst einen Trainings Check-up mit meinen Kunden durch. Mit den dadurch gewonnen Erkenntnissen entwickle ich dann einen Trainingsplan, der die Wünsche und Trainingsziele des Kunden mit einbezieht. Nur so lassen sich meines Erachtens Ziele effektiv verfolgen, ohne dass man Gefahr läuft, schon nach den ersten Sporteinheiten Schmerzen zu verspüren und nach kurzer Zeit die Lust an der Bewegung zu verlieren. 

 

Der Ablauf

Das erwartet euch am Tag des Check-Ups: 

Der Check up gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil und dient der Feststellung des Ist-Zustands. Im theoretischen Teil werden Fragen zu vergangenen Verletzungen, Krankheiten, der allgemeinen Sportvergangenheit und dem eigenen Lebensstil beantwortet, damit ich mir ein erstes Bild von deinem Alltag und deinen sportlichen Aktivitäten machen kann.

Danach folgt der praktische Teil. Getestet werden grundlegende Bewegungsmuster, anhand derer ich erste Beweglichkeits- und Stabilitätsmängel feststellen kann. Diese Bewegungsmuster sind essenziell und sollten von jedem gesunden Menschen schmerzfrei durchgeführt werden können. Danach führen wir gezielte Kraftübungen durch und vermessen zu guter letzt auch die Körperwerte.

Keine Sorge: Sowohl beim theoretischen, als auch beim praktischen Teil geht es nicht darum, einen „guten Eindruck“ zu hinterlassen. Es ist kein klassisches Testverfahren, bei welchem man „bestehen“ kann, sondern der Gesundheitscheck dient ausschließlich dazu, die Ausgangssituation festzulegen. Denn wenn wir nach einigen Wochen des Trainings zurück blicken, möchten wir doch auch Ergebnisse festhalten können, oder? 😉 Genau durch diesen Trainingscheck kann man später aussagekräftige Rückschlüsse auf die Effektivität des Trainings ziehen und die Veränderungen auch quantitativ feststellen. Und diese sind übrigens weit aussagekräftiger, als es eine Waage jemals sein könnte. 😉 

 

Keine Angst vor dem Check-Up 

Den Test kann wirklich jede gesunde Person durchführen, unabhängig vom jeweiligen Fitnesslevel. Im Gegensatz zum Turnunterricht in der Schule, kann bei diesem Test wirklich keiner durchfallen, denn es geht lediglich darum, die individuelle Ausgangssituation zu bestimmen, anhand derer ich im Anschluss den bestmöglichen Trainingsplan für dich entwickeln werde.

Sollten bei einer Übung wider Erwarten Schmerzen auftreten, werden wir die Ursache selbstverständlich in Absprache mit einem Arzt abklären, bevor wir mit dem eigentlichen Training beginnen können. Alles andere wäre unprofessionell sowie unverantwortlich und widerspricht meiner Philosophie! (Hier kannst du erfahren, worauf ich beim Personal Training wirklich Wert lege.

 

Wie geht es nun nach dem Gesundheitscheck weiter?

Nach dem Check-Up kann es dann auch schon mit dem eigentlichen Training losgehen. Den Ort und die Häufigkeit bestimmst dabei du- ich kümmere mich um den Rest und berate dich natürlich gerne, wie viele und welche Trainingseinheiten sinnvoll sind, abgestimmt auf deinen Trainingsplan. ☺

Allgemein gilt: Je öfter wir zusammen trainieren, desto schneller wirst du auch die Fortschritte spüren und sehen können. Nach einem Turnus von ca. 12 Wochen werden wir in jedem Fall ein erstes Re-check durchführen, um zu sehen, wie effektiv und effizient das bisherige Training war und den Trainingsplan dementsprechend anzupassen. Ein weiterer notwendiger Schritt, der dich bedeutend schneller an dein Ziel bringen wird!

Fazit:

Wir alle wissen, dass es am Anfang große Überwindung kostet, nach professioneller Unterstützung, bzw. dem richtigen Personal Trainer zu suchen. Doch die Chance, dass sich dein Training dann wirklich sichtbar und spürbar bemerkbar macht, ist bedeutend höher, als wenn du es auf eigene Faust versuchst. Also: Wenn du dir bereits die Zeit dafür nimmst, deinem Körper etwas Gutes zu tun, dann auch direkt richtig und mit vollem Einsatz, oder? 😉

Regelmäßiger Sport und Bewegung sollten Freude bereiten und keine Schmerzen verursachen. Nur wenn man das Gefühl hat, durch vielfältige Bewegungen und einem aktiven Lebensstil seinem Körper und seiner Seele wirklich etwas Gutes zu tun, bleibt man langfristig motiviert und fit bis ins hohe Alter. Und ist es letztlich nicht das, was wir uns alle wünschen?