Auberginen-Kichererbsen-Auflauf mit Quinoa und Avocado

Heute stelle ich euch ein Rezept vor, welches vollkommen ohne tierische Produkte auskommt und dennoch vorzüglich schmeckt und jede Menge Eiweiß liefert. An dieser Stelle möchte ich aber nochmals betonen, dass ich selbst weder Veganerin noch Vegetarierin bin! Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir sowohl unserem Planeten, als auch unserer Gesundheit etwas Gutes tun, wenn wir unseren Fleischkonsum verringern und stattdessen auch mal zu fleischlosen Rezepten greifen. In meinen Augen hat dies auch nichts mit Verzicht zu tun, denn es gibt eine Vielzahl hervorragend schmeckender veganer und vegetarischer Gerichte. Außerdem bringen sie eine super Abwechslung in die Küche! Ich selbst liebe es, mit den zahlreichen verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln zu experimentieren und bevorzuge Gerichte mit viel verschiedenen Gemüsesorten, Kräutern, exotischen Gewürzen sowie Hülsenfrüchten! Eines dieser Rezepte stelle ich euch in diesem Blogeintrag vor.

Die Kichererbse- vielseitig, super lecker und gesund

Die vielen Vorteile von Hülsenfrüchten habe ich ja schon in meinem letzten Rezeptartikel näher beschrieben. Ob Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen: die Auswahl ist groß und sie lassen sich sehr vielfältig in der Küche einsetzen. Vor allem die Kichererbsen haben es mir angetan. Ob gebacken, als Dipp, im Curry oder im Auflauf- sie schmecken einfach unglaublich gut und haben noch dazu zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen!

Denn die Kichererbse hat es in sich: sie glänzt nicht nur mit einem hohen Eiweiß-, Vital- und Nährstoffgehalt, sondern auch einem hohen Ballaststoffanteil, welcher sich überaus positiv auf unsere Verdauung auswirkt.

Desweiteren wirkt sie antioxidativ. Diese gesundheitsfördernde Wirkung der Kichererbse basiert auf den in ihr enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen, die eine wichtige Unterstützung für unseren Körper im Kampf gegen freie Radikale darstellen.

Doch das ist nicht alles: Denn die Kichererbse besitzt außerdem einen niedrigen Glykämische Index, d.h. sie lässt unseren Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und sättigt uns über einen langen Zeitraum und das alles mit einer relativ geringen Kalorienmenge.

Und was kann man denn jetzt alles mit Kicherersben anstellen? Eines meiner Lieblingsrezepte stelle ich heute vor. Die Zubereitung dauert nicht lange und die Kombination aus Quinoa, Kichererbsen, Auberginen, Tomaten und Süßkartoffeln schmeckt nicht nur hervorragend, sondern liefert dem Körper auch eine ordentliche Portion an Vitaminen und Nährstoffen!

Das Rezept

Für 4 Portionen

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Chili oder Habanero
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, gemahlen
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 große Aubergine, gewürfelt
  • 1/2 Süsskartoffel, gewürfelt
  • 50 gr Tomatenmark
  • 400gr stückige Tomaten aus der Dose
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 400gr Kichererbsen aus der Dose
  • 200gr Quinoa
  • Olivenöl oder Sonnenblumenöl zum Braten
  • Meersalz & Pfeffer
  • optional zum Garnieren: Avocado, Basilikum, Rotkohl, Limette
  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in einem Bräter mit dem Öl bei mittlerer Hitze dünsten. Gewürze dazugeben und kurz rösten, bis sie duften.
  2. Die gewürfelte Aubergine und Süsskartoffel sowie Meersalz & Pfeffer hinzugeben und einige Minuten lang braten.
  3. Die Chili währenddessen klein schneiden und sie samt dem Tomatenmark, den Tomaten aus der Dose, den Kicherersben und der Gemüsebrühe zufügen.
  4. Den Bräter in den Ofen stellen und alles circa 30 Minuten lang backen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Währenddessen den Quiona nach Packungsbeilage zubereiten, und die Avocado sowie etwas vom Rotkohl klein schneiden.
  6. Das Gericht zusammen mit dem Quinoa, Avocado, Basilikum und Rotkohl servieren.

PS: Wem es zu viel ist oder gerade keine auf Lager hat, kann die Süßkartoffel natürlich auch weglassen;)

 

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

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